Bewährungsstrafe für korrupten tschechischen Schiedsrichter

05-01-2006

Im tschechischen Fußball-Bestechungsskandal ist mit Vladimir Pastyrik der erste von 14 beschuldigten Schiedsrichtern rechtskräftig zu einer Bewährungsstrafe von acht Monaten verurteilt worden. Der Angeklagte muss zudem eine Geldbuße von umgerechnet 1000 Euro zahlen und darf drei Jahre kein Schiedsrichteramt bekleiden, sagte ein Justizsprecher am Donnerstag in Prag. Ein abgehörtes Telefonat hatte ergeben, dass sich der Referee in der Saison 2003/2004 vom Manager des Erstligaclubs Viktoria Zizkov für rund 1000 Euro hatte bestechen lassen. In die Korruptionsaffäre sollen neben den Schiedsrichtern auch fünf Vereine, sechs Funktionäre und zwei Delegierte verwickelt sein.