Freiwillige bildeten in Prag Menschenkette zur Unterstützung von Falun-Gong

20-07-2019

Über 70 Freiwillige haben am Freitag in Prag eine Menschenkette gebildet, um die Menschenrechte der Gefangenen und Anhänger der Falun-Gong-Bewegung in China zu unterstützen. Sie hatten Fotografien von Anhängern der Bewegung mit, die in den chinesischen Gefängnissen oder bei der Verfolgung ums Leben gekommen sind. Freiwillige in gelben T-Shirts standen zwischen dem Senatsgebäude auf der Kleinseite und der Prager Burg.

Die Vorsitzende der Falun-Gong-Bewegung in Tschechien, Veronika Sunová, teilte in einem Pressebericht mit, mit der Menschenkette möchten die Aktivisten daran erinnern, dass die Verbrechen gegen die Menschlichkeit, wie beispielsweise die gewaltsame Organentnahme und Folterungen der Falun-Gong-Anhänger, die die kommunistische Partei Chinas in den letzten 20 Jahren verübt, auch uns in Tschechien betreffen. Wir könnten schweigend zustimmen oder versuchen, etwas zu unternehmen, um dies zu stoppen, so Sunová. Die Teilnehmer sind zur Prager Burg gegangen, wo sie den Beschluss des Senats symbolisch übergeben wollten, in dem die Regierungsmitglieder und Präsident Miloš Zeman aufgefordert wurden, bei Verhandlungen mit den chinesischen Politikern über die Einhaltung der Menschenrechte zu diskutieren.