Hochwasser fügte Kulturgütern Schäden von vier Millionen Kronen zu

07-04-2006

Das Hochwasser in Tschechien hat vorläufigen Schätzungen zufolge an Denkmälern und Kulturgütern, die unter der Verwaltung des Nationalen Denkmalsinstituts (NPU) stehen, Schäden in Höhe von rund vier Millionen Kronen (ca. 140.000 Euro) verursacht. Das gab Institutssprecherin Simona Hradilova am Freitag über die Nachrichtenagentur CTK bekannt. Der Prager Oberbürgermeister Pavel Bem wiederum äußerte am gleichen Tag, er sei überzeugt davon, dass der Hochwasserschutz in der tschechischen Metropole mit den modernsten Ausrüstungen sichergestellt werde, die man derzeit in Europa vorfinden kann. In die Errichtung der transportablen Hochwasserschutzwände habe der Magistrat zum Beispiel 1,9 Milliarden Kronen (ca. 70 Millionen Euro) investiert, sagte Bem. Währenddessen entspannt sich die Hochwasserlage in Tschechien weiter. Im ganzen Land sinken die Flusspegel langsam aber stetig. Dort, wo sie sich dem Normalstand nähern, hat man mit den Aufräumarbeiten begonnen. Positiv wirken sich vor allem das Ausbleiben von Regenfällen und der deutliche Temperaturrückgang aus. Mögliche Niederschläge werden erst wieder für den Sonntag vorhergesagt, bis dahin wird ein weiterer Rückgang der Pegel erwartet.