Hyundai Motor will Vertrag für Werk in Tschechien trotz Korruptionsskandal unterzeichnen

02-05-2006

Der südkoreanische Autohersteller Hyundai Motor will trotz der Inhaftierung seines Chefs wie geplant Mitte Mai einen Vertrag über ein neues Autowerk in Tschechien unterzeichnen. Ein Sprecher des Unternehmens bekräftigte jedoch zugleich am Dienstag in Seoul, dass der Termin für den Baubeginn auf unbestimmte Zeit verschoben werden müsse. Der Chef von Hyundai war am Freitag wegen des Verdachts der Korruption und Untreue verhaftet worden. Hyundai plant im mährischen Nosovice ein Werk mit einer jährlichen Produktionskapazität von 300 000 Autos, Schätzungen zufolge sollen 3000 direkte und 12.000 indirekte neue Arbeitsplätze entstehen