Konferenz der größten Eisenbahngewerkschaft Tschechiens ging zu Ende

15-10-2005

Im mittelböhmischen Nymburk ist am Samstag die zweitägige Konferenz der größten Gewerkschaftsvereinigung der tschechischen Eisenbahner (OSZ) zu Ende gegangen. Ihre Teilnehmer befürworteten den kontroversen Regierungsvorschlag für ein neues Arbeitsgesetzbuch, der nächste Woche in der zweiten Lesung von den Abgeordneten verhandelt wird. Die Delegierten gaben auch ihrer Entscheidung Ausdruck, die Eisenbahn vor dem Straßenverkehr zu verteidigen. Diesbezüglich soll die OSZ-Führung, in der über vier Fünftel der etwa 70 000 Beschäftigten der Tschechischen Eisenbahn (CD) organisiert sind, das Kartellamt mit der Überprüfung des Vorgehens des Verkehrsministeriums zu beauftragen. Dieses soll nach Meinung der Eisenbahner den Straßenverkehr als Priorität ansehen.