Martinek dankt dem Freistaat Bayern für dessen Haltung im Müllskandal

27-02-2006

Der tschechische Minister für Regionalentwicklung Radko Martinek hat vorige Woche dem bayrischen Wirtschaftsminister Erwin Huber für die Haltung seines Freistaates zur Frage der illegalen Mülleinfuhr nach Tschechien gedankt. Der Müll, der in den letzten Monaten aus Deutschland illegal nach Tschechien transportiert wurde, stammt in der Mehrzahl aus Sachsen und Sachsen-Anhalt. Für die relativ wenigen Mülltransporte, die aus Bayern kamen, haben sich die bayerischen Behörden im Unterschied zu den beiden anderen Bundesländern entschuldigt. Huber sagte während seines Treffens mit Martinek am vergangenen Donnerstag in Prag, dass Bayern seine ökologischen Probleme allein lösen wolle. Die tschechisch-bayerische Zusammenarbeit dürfe damit nicht belastet werden, ergänzte Huber. Darüber informierte das tschechische Ministerium für Regionalentwicklung am Montag die Nachrichtenagentur CTK.