Neue Gesundheitsverordnung erlaubt laut Experten indirekte Sterbehilfe

03-08-2006

Eine neue Verordnung des Gesundheitsministeriums, der zufolge für ärztliche Behandlung die Zustimmung der Patienten notwendig ist, lässt sich nach Ansicht von Experten als gesetzliche Anerkennung einer indirekten Sterbehilfe auslegen. In der Praxis könne das bedeuten, dass ein Patient mit einer unheilbaren Krankheit diese Zustimmung bewusst verweigere, um seine Leiden nicht zu verlängern, zitiert heute die Tageszeitung Blesk einen Juristen. Das Gesundheitsministerium wies diese Auslegung zurück.