Präsident Klaus diskutierte mit den Filmemachern über Förderung der tschechischen Kinematografie

01-07-2006

Der tschechische Präsident Vaclav Klaus meint, dass es zweifelsohne die Aufgabe des Staates ist, zu versuchen die Qualität der tschechischen Filme aufrechtzuerhalten. Das sagte Klaus nach dem Treffen mit den Vertretern der tschechischen Filmemacher, das auf Initiative des Präsidenten des Karlsbader Filmfestivals, Jiri Bartoska, am Samstag in der westböhmischen Kurstadt stattfand. Nach Worten von Klaus geht es im Streit um die Förderung des Films durch den Staat nicht um das Geld, sondern darum, wie es gewährt wird. Der Grund der Begegnung war es, die Bedingungen für die Finanzierung der tschechischen Filme zu besprechen, nachdem das Kinematografiegesetz vom Unterhaus abgelehnt worden war. Präsident Klaus hatte vorher sein Veto gegen das Gesetz eingelegt. Das Gesetz sollte mehr Geld für die tschechische Kinematografie bringen.