Regierung hat CO2-Emissionsrechte-Plan für 2008 bis 2012 verabschiedet

07-12-2006

Die Tschechische Republik will der Industrie im Land zwischen 2008 und 2012 den Ausstoß von jährlich rund 102 Millionen Tonnen Klima schädigenden Kohlendioxids (CO2) erlauben. Das hat die Regierung in Prag in der Nacht auf Donnerstag beschlossen. Den entsprechenden Antrag auf Genehmigung dieses Umfangs an Emissionsrechten, der im Rahmen eines so genannten Nationalen Allokationsplans erstellt wird, will man noch bis Weihnachten nach Brüssel schicken. Für den Zeitraum von 2005 bis 2007 hatte die Europäische Kommission der tschechischen Industrie den Ausstoß von 97 Millionen Tonnen Kohlendioxid im Jahr zugestanden. Ursprünglich hatte Tschechien aber mehr gefordert. Dass der tschechische Vorschlag diesmal von Brüssel genehmigt, gilt als unwahrscheinlich. Denn die EU-Mitgliedsländer waren aufgerufen worden, den Umfang der Kohlendioxidemissionen zu reduzieren.