Scharfe Kritik am Energieprogramm der Grünen

18-06-2006

Der ehemalige stellvertretende Minister für Industrie und Handel und jetzige Chef des Amtes für Wettbewerbsschutz Martin Pecina hat in einem offenen Brief scharf die Energiepolitik der tschechischen Grünen kritisiert. Es sei kurzsichtig und lächerlich, den Ausbau der Kernenergie zu verbieten und sie durch erneuerbare Energien ersetzen zu wollen, so Pecina: Ein AKW-Block in Temelin produziere so viel Energie wie 3000 Windkraftwerke. Der stellvertretenden Vorsitzenden der Grünen, Dana Kuchtova, warf Pecina vor, ihre Anti-Atom-Politk durch ausländische Energiekonzerne finanzieren zu lassen. Als warnendes Beispiel führte Pecina Deutschland an, wo durch den Einfluss der Grünen das Land bereits durch tausende Windräder entstellt sei.