Tschechien steigt aus Programmen der Europäischen Bank für Wiederaufbau aus

22-05-2006

Die Tschechische Republik plant, im kommenden Jahr nicht mehr auf Gelder der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) zurückzugreifen. Darüber informierte am Montag der stellvertretende Finanzminister Tomas Prouza. Tschechien ist damit der erste der ehemals kommunistischen Staaten in Mitteleuropa, der die Förderprogramme auslaufen lässt und selbst Teilhaber der Bank wird. Die Bank für Wiederaufbau und Entwicklung war 1989 gegründet worden und soll den Transformationsprozess in Osteuropa unterstützen.