Tschechiens Grüne weisen Vorwurf der Wahlkampfhilfe durch CEZ zurück

19-05-2006

Der Vorsitzende der tschechischen Partei der Grünen (SZ), Martin Bursik, hat am Freitag jedwedes finanzielles Engagement des Energieriesen CEZ an der Wahlkampagne seiner Partei ausgeschlossen. Für den Ankauf einer Werbefläche haben die Grünen ein Darlehen in Höhe von neun Millionen Kronen (ca. 320.000 Euro) bei der Gesellschaft Medea aufgenommen, das sie bis Jahresende zurückerstatten müssen, hieß es in einer Meldung der Nachrichtenagentur CTK. "Mit der Rückzahlung warten wir bis zum Ende des Jahres, bis wir unsere Wahlkampfgelder erhalten haben", bestätigte der Geschäftsmann der Grünen, Jaromir Soukup, gegenüber der Nachrichtenagentur CTK.