Tschechische Meinungsforscher wollen künftig transparenter arbeiten

07-07-2006

Die tschechischen Meinungsforschungsinstitute wollen bei der Präsentation ihrer Forschungsergebnisse künftig strengere Regeln einhalten. Das sagte Petra Prusova, die Vorsitzende der Vereinigung der Markt- und Meinungsforschungsagenturen (SIMAR) nach einem Treffen mit Vertretern führender Institute. Eines der Hauptprobleme ist die mangelnde Unterscheidung von Parteipräferenzen und voraussichtlichem Wahlergebnis. Letzteres schließt die Nichtwähler rechnerisch aus, während Parteipräferenzen im Wesentlichen die ermittelten Rohdaten präsentieren. Beide Methoden sollen künftig klarer voneinander unterschieden werden. Vor der Parlamentswahl Anfang Juni waren im Zusammenhang mit den sehr unterschiedlichen Daten Kritik und Manipulationsvorwürfe laut geworden.