Tschechische Menschenrechts-Organisation kritisiert Handelsketten

14-02-2007

Sieben Handelsketten in der Tschechischen Republik legen ihren Bewerbern Personalbögen mit diskriminierenden Fragen vor. Zu diesem Ergebnis kam eine Untersuchung der tschechischen Menschenrechts-Organisation EPS. So wird nach Angaben von EPS unter anderem nach Familienstand, Zahl der Kinder, Höhe des bisherigen Einkommens, Schwangerschaft oder Nationalität gefragt. Das Gesetz sieht für dieses Vergehen eine Strafe bis zu einer Million Kronen (ungefähr 33.000 Euro) vor. EPS nannte unter anderem die Ketten Lidl, Penny Markt, Plus und Billa. Die großen Handelketten stehen wegen der Behandlung ihrer Angestellten seit längerem in der Kritik.