Wahlbereitwilligkeit in Tschechien sinkt

26-07-2006

Mit den andauernden politischen Verhandlungen, die zwei Monate nach den Parlamentswahlen immer noch keine neue Regierung gebracht haben, sinkt die Bereitwilligkeit der Tschechen zu wählen. Dies gab am Mittwoch das Soziologische Institut bekannt. Die Bürger seien von den Verhandlungen müde und es würden nur 50 Prozent zu den Wahlurnen gehen, sagte der Soziologe Lukas Linek. Im Moment interessieren sich die Tschechen eher für diejenigen Themen, die ihr Leben direkt betreffen, zum Beispiel die neue Straßenverkehrsordnung, fügte Linek hinzu.