Bierproduzent Svijany erweitert Brauereiräume

22-03-2019

Pivovar Svijany ist der größte Bierproduzent im Kreis Liberec / Reichenberg. Der private Eigner hat vor, seine Brauereiräume bald zu erweitern.

Foto: Archiv der Brauerei SvijanyFoto: Archiv der Brauerei Svijany Die Kapazität der Brauerei soll um etwa 40 Prozent aufgestockt werden. Es wird eine zweite Würzpfanne installiert. Das Hauptziel ist, die Arbeit am Wochenende abzubauen, da sie allzu teuer ist. Wie der Brauereidirektor Roman Havlík am Donnerstag gegenüber der Nachrichtenagentur ČTK mitteilte, werde von April bis August ununterbrochen einschließlich an den Wochenenden gearbeitet. Die Beschäftigten wollen jedoch Havlík zufolge am Wochenende frei haben. Der Bierproduzent wird in die Erweiterung und Modernisierung des Brauhauses rund 90 Millionen Kronen (3,5 Millionen Euro) investieren.

Die Bierbrauerei Svijany ist seit mehr als 20 Jahren auf dem Markt. In dieser Zeitspanne hat sie Hunderte Millionen Kronen für den Aufbau der Produktion ausgegeben. Die bisher größte Investition war eine neue Abfüllanlage für Dosenbier. Sie wurde vor einem Jahr vollständig in Betrieb genommen.

Roman Havlík (Foto: Archiv der Brauerei Svijany)Roman Havlík (Foto: Archiv der Brauerei Svijany) Im vergangenen Jahr wurden 6,5 Prozent des produzierten Biers in Dosen abgefüllt. Jede dritte Dose sei exportiert worden, sagte Havlík. Die Nachfrage nach Dosenbier steige aber auch in Tschechien, so der Brauereidirektor. Der größte ausländische Abnehmer ist die Slowakei. Das Bier aus Svijany wird ebenso nach Kroatien, in die baltischen Länder, nach Russland und in andere osteuropäische Staaten exportiert. Das Dosenbier aus Svijany wurde zudem erstmals in die USA und nach China geliefert.

In der Brauerei sind rund 170 Personen beschäftigt. 2017 verzeichnete die Firma einen Gewinn in Höhe von 233 Millionen Kronen (9,1 Millionen Euro). Die Zahlen vom vergangenen Jahr liegen noch nicht vor. In diesem Jahr will der Bierproduzent mehr als 700.000 Hektorliter Bier brauen, zehn Prozent davon sollen exportiert werden.

22-03-2019