Altstädter astronomische Uhr

Altstädter astronomische UhrAltstädter astronomische Uhr

Täglich zu jeder vollen Stunde zwischen 9.00 - 21.00 Uhr erscheinen in den beiden Fenstern die Figuren der 12 Apostel. Zugleich erwachen an den Seiten des astronomischen Zifferblattes vier Figuren. Auf der linken Seite, die Allegorie der Eitelkeit neben der Habsucht. Auf der rechten Seite, der „Sensenmann“ (Allegorie des Todes), der die Sanduhr wendet und dazu mit der Glocke im kleinem Turm über dem Apostelgang klingelt. Neben dem Sensenmann ist der „Türke“ der die Allegorie der Wollust darstellen soll. Nachdem alle Apostel vorbeigezogen sind, kräht der Hahn oberhalb der Apostelfenster und die Glocke oben am Turm beginnt die Stunde zu schlagen.

Neben dem Kalenderzifferblatt sind weitere vier Holzfiguren platziert, die jedoch nicht beweglich sind. Auch hier handelt es sich um allegorische Darstellungen. Links der „Philosoph“ und der „Engel“ mit dem Flammenschwert. Rechts der „Astronom“ und der „Chronikschreiber“.

Erzengel MichaelErzengel Michael

Astronomisches ZifferblattAstronomisches Zifferblatt Das obere Zifferblatt, der wichtigste Teil der Uhr, ist eigentlich ein mit einem Uhrwerk angetriebener Astrolab mit stereografischer Projektion aus dem Norden. Er besteht aus einem nicht beweglichen Kreis in der Mitte und einem beweglichen Ring Außen, für die Böhmische Stunde. Aus der Mitte des Zifferblattes, die sich genau auf die geographische Breite Prags bezieht, drehen sich drei Zeiger.

Das untere Zifferblatt ist ein Kalender, der die Monate und die Tage zählt. Der äußerer Rand der Scheibe besteht aus 365 Segmenten die jeweils vier Felder haben. Von Innen gesehen ist im ersten Feld der Tag des Monats, im zweiten der Sonntagsbuchstabe, im dritten der Namenstag, wobei die geweihten Namestage rot geschrieben sind, und im äußeren Feld sind die Anfangssilben des Cisiojanus dargestellt.

Zurück

Karel Gotts größter Hit (mehr...)